Staub im Karton, Sand im Getriebe?
Medizintechnik, Optische oder elektronische Geräte sind nur einige Beispiele für Produkte, die ein sorgfältig durchdachtes Verpackungskonzept erfordern. Die äußere Form oder Beschaffenheit der Oberfläche ist oft unregelmäßig , was Leerräume zwischen der “Außenhaut” des Packgutes und der Innenwand des Kartons bedingt, die durch Polster- oder Füllmaterial gefüllt werden müssen. Auch ein guter Verschluss des befüllten Kartons kann ein Eindringen von Schmutzpartikeln nicht vollständig verhindern, aber auch die Wellpappe selbst wird Partikel in das Innere der Schachtel abgeben.
“Im Karton herrschen keine Reinraumbedingungen!”, ist in jedem Fall eine zutreffende Aussage.
Nur eine Hülle aus reinem Polyethylene bietet einen zuverlässigen Schutz vor Kontamination des Füllgutes durch Partikel aller Art. Da die Vielfalt der äußeren Form der Aggregate, Teile oder Komponenten praktisch beliebig groß ist, hat verpackung24 GmbH den Folienkonfigurator (Link) entwickelt. Mit diesem Tool kann der Verpacker sich mit einigen Klicks den passenden PE-Beutel konfigurieren und gleich den Preis berechnen lassen. Die Beutel werden übrigens im Schwabenland ausschließlich aus virgin-grade LDPE hergestellt, also aus 100 % recyclat-freiem Granulat.
Unser umfangreiches PE-Beutelsortiment finden Sie unter: Folien Beutel
Hier können Sie Ihre Folien konfigurieren: Folien Kalkulator

Beutel

PE Seitenfaltenbeutel im Karton

PE – Seitenfaltenbeutel Maßangabe immer Breite + Seitenfalten x Länge
Krise im Mittelstand: Zeit zum Abbau der Kostenpölsterchen
Der Packraum in kleineren und mittleren Unternehmen steht sicher nicht im Zentrum des Interesses der Geschäftsleitung, wenn es darum geht, die Ertragskraft zu erhöhen. Wenn aber zum Beispiel 10.000 Kartons im Monat verbraucht werden, kommt der Stückpreis, also der Preis pro Karton geliefert an die Rampe des Lagers, immer wieder auf den Prüfstand. Der Chef wird seinem Einkäufer immer wieder sagen: “Ein bißchen geht immer noch…”; irgendwann greift aber auch bei Wellpappe das Prinzip vom Ende der Fahnenstange.
Da Wellpappe vor allem aus Luft besteht, ist der Endpreis für Kartonagen vor allem von den Transportkosten abhängig. Betrachten wir einmal einen typischen Versandkarton, wie er zum Beispiel von der Firma verpackung24 GmbH www.verpackung24.com angeboten wird. Der N 4 Karton ist bei Versandhäusern, Powersellern oder Onlinehändlern sehr beliebt, weil er schon bei Palettenmengen von 600 Stück mit € 0,35 frei Haus Deutschland sehr preisgünstig ist. Beim Marktführer im Verpackungshandel Ratioform kostet ein vergleichbarer Karton immerhin € 1,53.-
bei dem sehr beliebten Onlinehändler Kartonfritze nur noch € 0,67. Mit einigen Klicks findet man bei Google weitere Preise aus dieser Bandbreite.
Der typische Stückkostensenker wird sich auch mit € 0,35 nicht zufrieden geben und vielleicht versuchen, über die Menge den Preis unter € 0,30 zu senken, wobei er natürlich Lagerkosten und Finanzierungskosten bedenken muss. Selbst wenn er einen ganzen LKW bestellte, wäre die Fahnenstange bei € 0,20 zu Ende und in der Gesamkostenbetrachtung wäre er sicher nicht mehr weit unter € 0,30.
Die sogenannte commoditisation fast alle Waren, die ein Unternehmen zukaufen muss, hat in den letzten Jahre dazu geführt, dass das Einsparungspotential bei den Stückkosten gegen Null geht.
Wenn der geplagte Mittelständler aber dennoch seine Kosten senken will, wird er in seine Prozesse einsteigen müssen. Das macht weniger Spaß, weil man den Kostendruck nicht einfach auf seine Vorlieferanten abwälzen kann, sondern sich vielleicht betriebsintern von liebgewonnenen Traditionen verabschieden muss. Für fast jeden Mittelständler ist es selbstverständlich, zugekaufte Ware zunächst im eigenen Lager umzuschlagen, zu neutralisieren und dann mit eigenem Fuhrpark an den Endkunden auszuliefern. Die doppelten Logistikkosten werden mit großer Selbstverständlichkeit in kauf genommen.
Im Packraum gibt es ein ähnliches Phänomen: Der Karton muss so billig wie möglich sein, dass verpacken der Ware “machen wir so nebenbei”. Dabei schnappt jeden Tag im Packraum die Kostenfalle zu.
Nennen wir einmal den gesamten Vorgang vom Greifen eines Kartons von der Palette bis zum Aufkleben der Dokumententasche einen Packtakt. Unter ungünstigsten Umständen dürfte ein Takt für einen N 4 bei fünf Minuten liegen. Den Aufwand für 1000 Sendungen auf Basis des N 4 müsste man also mit 5000 Minuten bzw. 10 Manntagen veranschlagen. Selbst wenn die tatsächliche Taktlänge kürzer als fünf Minuten ist, so ändert sich nichts an dem krassen Missverhältnis von € 100 Einsparung bei Senkung der Stückkosten um ein Drittel einerseits und (bei 1 Manntag = € 250) einer Einsparung von € 1.250 durch Halbierung der Taktkosten andererseits.
Halbierung der Prozesskosten? I believe it when I see it…
Dies gelingt ohne weiteres durch die Kombination von Maschinen geeignetem Karton vom Typ MC mit einem Umreifungsautomaten. Der Karton lässt sich durch 4-fach-Verklebung mit dem Druck beider Hände aufrichten und durch ineinander Einschieben der Deckelklappen verschließen. Durch Umreifung mit zum Beispiel zwei Bändern wird der Karton durch Druck klebebandfrei “versiegelt” und geht versandfertig von der Umreifungsmaschine.
Der verbundene Einsatz von Maschinenkarton und Umreifungsautomaten reduziert die Handarbeit im Packraum um mehr als zwei Drittel, der Investitionsbedarf ist geringer als € 700.
Newsletter Februar Verpackung24
Sehr geehrter Kunde,
wir kennen uns bereits einige Zeit, aber Sie hören bislang selten von uns. Das möchten
wir jetzt ändern und Sie mit unserer monatlichen e-Post unterhalten und informieren:
Über unseren Business-Cartoon von Randy Glasbergen wird weltweit gelacht, jetzt können Sie mitlachen…
Innerhalb eines Monats bewegt sich in der Verpackungsbranche Einiges - wir informieren Sie über die interessantesten Themen und stellen Ihnen zusätzlich die innovativsten Produkte der Branche vor. Abrundend finden Sie in Ihrer Monatspost von verpackung24 jeweils ein “knackiges” Angebot.
Neues von verpackung24? Unsere letzte
Pressemitteilung: Klicken sie hier »
Gute Unterhaltung wünscht

Wolfgang Enzensberger
Business Cartoon, Randy Glasbergen

Sofortkalkulation für Folienprodukte
…ohne Wartezeit, direkt Angebotspreis erhalten…
Unser Folienkonfigurator ermöglicht die Kalkulation von Bestellung ab einer Folienmenge von 100 kg, bei einigen Artikeln auch darunter weiterlesen »
Deutscher Markt für Kraftliner
Erwartungsgemäß ruhig ist die Papier- und Verpackungsbranche in das neue Geschäftjahr gestartet. In der KW 2 befanden sich noch zahlreiche Unternehmen in der verlängerten Betriebspause. Einige Aufträge für braunen Kraftliner waren noch im Dezember für Januar platziert worden, insgesamt zeigte sich der Auftragseingang jedoch noch wenig belebt. Aber auch die Erwartungen für die kommenden Wochen sind gedämpft.
Verpackungsverordnung:
DIHK-Register vor der Umsetzung
Online-Portal für Vollständigkeitserklärung freigeschaltet
Am 1. Oktober 2008 ist unter der Adresse www.ihk-ve-register.de das Internetportal für Vollständigkeitserklärungen ans Netz gegangen.
Zum Hintergrund: Am 22. Februar 2008 hat der Deutsche Bundestag der Neuregelung der Verpackungsverordnung zugestimmt. Einer der Kernpunkte der Novelle: Vertreiber von Verpackungen müssen die in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen in einer so genannten Vollständigkeitserklärung (VE) angeben. Das soll verhindern, dass Trittbrettfahrer ihre Verpackungsabfälle auf Kosten anderer entsorgen.
Im Mai 2009 müssen Hersteller zum ersten Mal eine Vollständigkeitserklärung über ihre Verkaufsverpackungen erstellen. Die Vollständigkeitserklärung dient als Nachweis über Menge, Material, Vertriebs- und Entsorgungswege der in Verkehr gebrachten Verpackungen. Sie wird auf der Internetplattform des DIHK zusammen mit den Mengendaten der Systembetreiber dualer Systeme hinterlegt. Nur die Vollzugsbehörden, also die Umweltministerien der Länder, haben Zugriff auf alle Daten und können dadurch wirksam die Einhaltung der Verpackungsverordnung kontrollieren.
Hinterlegen müssen die Firmen die VE bei ihrer örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK) – für die 2008 in Verkehr gebrachten Verpackungen erstmals zum 1. Mai 2009.
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